25. Tag und unter 25 min :-)

Tag 25/30 meines Laufexperimentes. Heute war ein guter Tag. Ich lief und lief und lief und ich war immer so schnell, dass ich gerade so am Limit lief um noch den Rest der Strecke durchzuhalten. Die Lauftechnik ist nämlich auch noch eine Art möglichst lange zu laufen. Und ich finde es äußerst interessant, wie fit ich mich in verschiedenen Stadien meines Laufes fühle. Je nachdem wie viel Gas man gibt geht die Energie weg oder nicht. Man muss halt so laufen, dass noch genug Energie da ist. Das lässt sich aber nicht immer rational richtig einschätzen, weil das Gefühl oft etwas anderes sagt als der Körper. Vom Gefühl her denkt man dann.. ohh yes, ich bin jetzt schon am ende, schneller geht es gar nicht mehr. Und das nächste mal läuft man noch schneller und es geht. Es geht immer mehr. Mehr als der Körper sagt, dass er könnte. Und es ist auch erstaunlich, wie der Körper sich auf das Laufen einstellt. Ich glaube die Regenerationsphasen der Muskeln und des gesamten Körpers sind schneller, wenn man öfter läuft, weil die Muskeln es einfach gewöhnt sind, selbst wenn man mehr gibt. Okay klar, wenn man nen Marathon in Bestzeit läuft auch wenn man der Beste ist braucht man schon ne Regenerationsphase, aber erstaunlicherweise haben es schon Leute wie Dean Karnazes geschafft 50 Marathons innerhalb von 50 aufeinanderfolgenden Tagen zu laufen, was eine große Leistung darstellt. Okay, der Typ ist auch schon fast übermenschlich. Er hat z.b. 350 Meilen 563,37 km in 80:44 Stunden zu Fuß zurückgelegt, was vor ihm noch keiner geschaffte hat und nach ihm bisher auch noch niemand.
Er hat schon viele ermutigt.. „Wenn der so weite Strecken läuft, warum kann ich nicht auch einfach mal nen Marathon laufen?“ fragt sich so mancher, nach Lektüre des Buches, das ich bisher noch nicht gelesen habe „The Ultramarathon Man“.

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