Warum du jetzt alles stehen und liegen lassen solltest

Geh raus an die frische Luft, atme die Sonne.

Spür den Hauch des Windes und scheiß auf Netflix. Lösch dich aus Facebook.

Das Einzige Sinnvolle was man im Frühling und Sommer tun kann.

Druck dir die Montagsmail aus, klapp den Laptop zu.

Du hast keinen Drucker mehr? Willkommen im 21. Jahrhundert. Sowas braucht man heutzutage scheinbar nicht mehr.

Es regnet draußen? Schnapp dir einen Regenschirm.

Es ist ein Gewitter am Start? Stelle das Experiment von Benjamin Franklin nach, der aus einem Drachen einen Blitzableiter baute.

Du verstehst schon. Nutze die Macht der Digitalisierung um die Offline-Welt zu erkunden. Also wenn du jetzt deine Technik weglegst, nur für eine Minute, und einfach mal atmest, verstehst du vielleicht, was ich meine. Atme. Du wirst es merken. Du lebst. Und das ist schon was ziemlich Geiles.

Winter, it’s game over now!

Die Zeit ist gekommen,
du hast dir genug Wärme genommen.
Jetzt brauchen wir strahlenden Sonnenschein,
lass uns endlich mit dem Frühling allein.

Du kalter Begleiter,
wir wollen weiter,
das Wetter wird hoffentlich heiter,
und für’n Reim werd ich Reiter.

<rhyme_stop>
<reiter_go>

Auf dem Pferde traben durch sonnendurchflutete Graslande,
schwebend gleite ich dahin im Rhythmus des trabenden Schritts,
meine Mähne weht zu der meines Pferdes.
Die Polizei lässt uns abblitzen.
Wir fliegen dahin.
Ich finde der Frühling ist längst überfällig,
wie ein angesägter Baum muss der Winter endlich fallen.
Zeit für die letzte Kerbe.

It‘s Wintertime

Es ist noch kein Frühling. Heute morgen haben bittere -6 ° Celsius an meinen Knochen genagt. Kalt. Dafür wars am Wochenende im Sauerland so richtig schön. Überall schneebedeckte Felder und sogar kleine Schneehügel neben den Straßen, so wie ich das von Damals gewohnt bin. Ein nostalgisches Feeling breitete sich in meinem Inneren aus. Und dann, wenn Schnee und Sonne sich vereinen, genau dann lächelt das Herz.

Veröffentlicht in der Montagsmail

Monkey is back

Ich bin wieder da!* Schneller, besser und schöner als jemals zuvor. Das stimmt auf jeden Fall dann, wenn man daran glaubt. Zumindest aus der Sicht des Lesers, wenn ich so etwas schreibe. Und ich bin ja mein erster eigener Leser. Vermutlich auch mein most begeisterter Leser.

Der Einzige jedenfalls, der mir direkt Feedback gibt, wenn ich so einen Text raushaue. Und zwar instant. Dieses Feedback ist nicht immer positiv. Es ist also nicht einfach mein eigener Leser zu sein, denn ich lese auch Sätze, die ich wieder lösche. Es sei denn, die Gedanken fliegen mir so zu. Wie gerade jetzt. Und genau so sollte es sein.

_* Danke, dass du immer noch die Montagsmail liest. Wegen Leuten wie dir schreibe ich. Und falls du sie deabonnierst, schreibe ich eben wegen der Anderen. ;-)

Zuerst veröffentlicht in der Montagsmail