Erstaunlich, was man für alte Fundstücke entdeckt

Es ist doch verrückt. Da bloggt man ab und an und irgendwann stößt man auf einen Artikel, welchen man vor einiger Zeit mal geschrieben hat, aber man kann sich gar nicht wirklich daran erinnern, dass er im Blog steht. So ging es mir mit dem Blogeintrag Wie entwickelt man Kreativität? den ich im Mai diesen Jahres schrieb. Es ist schön, das zu lesen sich in sich selbst hineinzuversetzen zu dem Zeitpunkt an dem man es schrieb. Da entdeckt man dann, an was man bei den verschiedenen Sätzen während des Schreibens gedacht hat. Es ist doch schon erstaunlich, was man sich alles so behält selbst wenn man fast vergessen zu haben scheint, dass man irgendwann mal einen Artikel geschrieben hat.

Und während ich so den Artikel lese, bin ich erstaunt über mich selbst, was ich da zu „Papier“ gebracht habe. Eigentlich sind so Texte ideal um das eigene Denken zu stärken. Frühere Schriftsteller und insbesondere Philosophen schrieben ihre Gedanken auf zu irgendeinem Thema, lasen das immer mal wieder und verfeinerten, revidierten und veränderten ihre Kreation. Ich bin bisher nicht so der Veränderer. Weder bei Texten noch bei Gedichten. Es wäre sicherlich einmal interessant herauszufinden, was passiert, wenn man sich selbst Gedanken zu verschiedenen Themen macht und diese dann wieder und wieder liest, bis man ein ganzes Sammelsurium zu verschiedenen Themen hat. Im Prinzip ist ein Blog ja so etwas, wenn man alles posten würde, was man sich so denkt. Aber längst poste ich hier nicht alle meine Gedanken. Ja es ist geradezu so, dass nur ein klitzekleiner Bruchteil davon an die Oberfläche kommt.

1 Antwort

  1. Mari sagt:

    Ja, ich erinnere mich aber noch an den Artikel ;) Mir geht es vor allem mit meinen Tagebüchern ähnlich. Da kommen Sachen zu Tage, an die ich mich so nicht mehr erinnert hätte.. und ich merke, wie ich mein Verhalten und meine Denkweise Schritt für Schritt verfeinere. :)

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