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Das Leere-Blatt-Syndrom

„Das Leere-Blatt-Syndrom,“ dieses Stichwort ging mir eben durch den Kopf, als ich eine Sekunde nicht wusste, über was ich schreiben würde. Dabei gibt es doch eine Menge von Themen, über die der Monkey schreiben könnte.

Also das Leere-Blatt-Syndrom ist eigentlich das beste Thema für diesen Text. Es kam mir einfach in den Sinn.
Dazu fallen mir einige Stichwörtchen ein:

  • Kreativität
  • Ungezwungenheit
  • Ohne Druck
  • Keine Vorschriften
  • Freiheit

Warum diese Wörter? Ich werde versuchen das in einem Satz auszudrücken: „Das Leere-Blatt-Syndrom tritt dann auf, wenn es dir im Augenblick an Kreativität mangelt, weil du vielleicht nicht wirklich ungezwungen sein kannst, vielleicht Druck hast ein Projekt oder Text abzuliefern, dabei gewisse Vorschriften einhalten musst, was dir deine Freiheit raubt und somit deine Kreativität einschränkt. – Da schließt sich der Kreis –

Das eigentlich Stichwort ist hier wohl „Kreativität“.

Kreativität ist wohl auch immer ein Stück die Bereitschaft Anders zu denken, eventuell sogar ohne konkretes Ziel.

„Aber das führt doch zu nichts.“

Aber klar doch, wie man sieht. Dieser Beitrag ist entstanden. Er existiert, weil er geschrieben werden wollte und nicht weil ich das geplant hätte. Manche Texte entstehen von selbst. Man muss sie nur einfangen. Aber man muss dem Text natürlich auch die Möglichkeit geben sich zu entfalten. Und das passiert, indem ich schreibe. Ich brauche also einfach nur den Weg zu gehen, der Rest kommt wie von selbst und schon bin ich am Ziel, welches natürlich vom gesamten Text repräsentiert wird und nicht nur von diesem letzten Wort.

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Erstaunlich, was man für alte Fundstücke entdeckt

Es ist doch verrückt. Da bloggt man ab und an und irgendwann stößt man auf einen Artikel, welchen man vor einiger Zeit mal geschrieben hat, aber man kann sich gar nicht wirklich daran erinnern, dass er im Blog steht. So ging es mir mit dem Blogeintrag Wie entwickelt man Kreativität? den ich im Mai diesen Jahres schrieb. Es ist schön, das zu lesen sich in sich selbst hineinzuversetzen zu dem Zeitpunkt an dem man es schrieb. Da entdeckt man dann, an was man bei den verschiedenen Sätzen während des Schreibens gedacht hat. Es ist doch schon erstaunlich, was man sich alles so behält selbst wenn man fast vergessen zu haben scheint, dass man irgendwann mal einen Artikel geschrieben hat.

Und während ich so den Artikel lese, bin ich erstaunt über mich selbst, was ich da zu „Papier“ gebracht habe. Eigentlich sind so Texte ideal um das eigene Denken zu stärken. Frühere Schriftsteller und insbesondere Philosophen schrieben ihre Gedanken auf zu irgendeinem Thema, lasen das immer mal wieder und verfeinerten, revidierten und veränderten ihre Kreation. Ich bin bisher nicht so der Veränderer. Weder bei Texten noch bei Gedichten. Es wäre sicherlich einmal interessant herauszufinden, was passiert, wenn man sich selbst Gedanken zu verschiedenen Themen macht und diese dann wieder und wieder liest, bis man ein ganzes Sammelsurium zu verschiedenen Themen hat. Im Prinzip ist ein Blog ja so etwas, wenn man alles posten würde, was man sich so denkt. Aber längst poste ich hier nicht alle meine Gedanken. Ja es ist geradezu so, dass nur ein klitzekleiner Bruchteil davon an die Oberfläche kommt.

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